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Ludwig Janus | Überlegungen zu den psychologischen und psychohistorischen Hintergründen von Kriegen


Das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine erinnert an den Briefwechsel zwischen Einstein und Freud zu der Frage “Warum Krieg?“ Damals waren nur sehr unbefriedigende pessimistische Antworten im Sinne, das ist eben das „animalische Erbe“, möglich. In der Zwischenzeit hat sich die Forschung intensiv weiterentwickelt, insbesondere die biologische Verhaltensforschung zum instinktiven Hintergrund von männlichem Rivalitätsverhalten und die Erforschung der Folgen von Traumatisierungen in der frühen vorsprachlichen Lebenszeit. So gibt es im Kriegsgeschehen eine Ebene instinktiven männlichen Rivalitätsverhaltens und die andere Ebene der Inszenierung von frühesten Traumatisierungen. Ein zentraler Hintergrund für Gewaltinszenierungen sind die Bedingungen der frühen Sozialisation. Eine Minderung der Gewalttendenzen in einer Gesellschaft ist über die Verbesserung der Sozialisationsbedingungen möglich.


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